Blätter-Navigation

Offer 4 out of 57 from 16/03/26, 13:52

logo

Bauhaus-Universität Weimar - Fakultät Bau und Umweltingenieurwissenschaften

Architektur, Bauingenieurwesen, Gestaltung und Medien – mit ihren Fakultäten und Arbeitsgebieten verfügt die Bauhaus-Universität Weimar heute über ein einzigartiges Profil.

Aufbauend auf die ingenieurwissenschaftlichen und architekturorientierten Disziplinen hat die Bauhaus-Universität Weimar ein breites Lehr- und Forschungsprofil entwickelt. Das Spektrum der Universität umfasst heute über 30 Studiengänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung und Kultur bis zu Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde, Verfahrenstechnik und Umwelt sowie Management.

Der Begriff »Bauhaus« im Namen unserer Universität steht heute für Experimentierfreudigkeit, Offenheit, Kreativität, Nähe zur industriellen Praxis und Internationalität. Ausgehend von der Tradition des Bauhauses sind auch alle Fakultäten an der Gestaltung des öffentlichen Raumes beteiligt.

Wir begreifen es als eine Aufgabe, auf den jeweiligen Gebieten der Wissenschaft und der Kunst an der Konzeption, Konstruktion und Gestaltung gegenwärtiger und zukünftiger Lebensräume mitzuarbeiten – analytisch, kreativ und innovationsfreudig. In allen wissenschaftlichen Bereichen spielt, wie auch in der künstlerischen Entwicklung, die Praxisnähe eine große Rolle. Prüfaufträge, Gutachtertätigkeit und Produktentwicklung sind bei Bauingenieuren ebenso wichtig wie bei Medienentwicklern oder Designern.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
in der AG Zementchemie/Elektronenmikroskopie

Aufgabenbeschreibung:

An der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der Bauhaus-Universität Weimar ist zum 1. Mai 2026 an der Professur »Werkstoffe des Bauens« am F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde eine Stelle als

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
in der AG Zementchemie/Elektronenmikroskopie

zu besetzen. Die Stelle ist auf 36 Monate befristet. Eine Verlängerung ist nach den geltenden Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) möglich. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden (75 %).

Inhalte:
Im Rahmen des von der DFG und GAČR geförderten bilateralen Forschungsprojekts »Optimisation of clinker melt for sustainable cement production (OptiMelt)« umfasst die ausgeschriebene Stelle die Bearbeitung eines zentralen Teilprojekts. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen wissenschaftlichen Beitrag zur Reduktion von CO₂‑Emissionen in der Portlandzementherstellung zu leisten. Im Mittelpunkt steht die Optimierung von Klinkerschmelzen zur Verbesserung der Reaktivität. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die Rolle von Neben- und Spurenelementen bei der Schmelzbildung zu analysieren, um daraus Optimierungsstrategien für eine energie- und ressourceneffizientere Klinkerproduktion abzuleiten.

Das Vorhaben wird gemeinsam durchgeführt von drei Partnerinstitutionen: dem Verein Deutscher Zementwerke (VDZ), Düsseldorf, dem VUSH Forschungsinstitut für Baustoffe in Brno, Tschechische Republik sowie der Bauhaus‑Universität Weimar.

Aufgabenbereich:
Die ausgeschriebene Stelle umfasst ein breites Spektrum wissenschaftlicher Tätigkeiten, darunter:

  • Durchführung von Experimenten, Charakterisierung von Materialien und thermodynamischer
    Modellierung
  • Erstellung von wissenschaftlichen Projektberichten sowie Mitwirkung bei Forschungsanträgen im
    Rahmen der Drittmittelförderung
  • Reisetätigkeit, insbesondere die Teilnahme an Fachtagungen, Workshops und Projekttreffen
  • Publikationstätigkeit im internationalen wissenschaftlichen Umfeld (Fachartikel, Konferenzbeiträge)

Erwartete Qualifikationen:

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Gesucht wird ein*e Bewerber*in mit einem abgeschlossenen universitären Hochschulstudium
    (M.Sc. oder Diplom) in einem der folgenden oder angrenzenden Fachgebiete:
    Baustoffingenieurwissenschaft, Geowissenschaften, Chemie, Werkstoffwissenschaft,
    Bauingenieurwesen oder ein vergleichbarer Studiengang.
  • Erwartet wird ein ausgeprägtes Interesse an wissenschaftlicher Forschung. Die Möglichkeit zur
    Promotion kann gegeben werden.
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind für die Mitarbeit in einem internationalen
    Forschungsumfeld erforderlich.
  • Wünschenswert sind Vorkenntnisse in einem der folgenden Bereiche: Zementchemie, Erfahrung mit
    analytischen Methoden wie z. B.: Rasterelektronenmikroskopie (REM) oder thermodynamischer
    Modellierung.

Unser Angebot:

Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Bei Fragen steht Ihnen gern Dr. Christiane Rößler (christiane.roessler@uni-weimar.de) zur Verfügung.

Der Bauhaus-Universität Weimar sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstellungsfördernde, vielfaltsorientierte Personalpolitik. Daher freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Biographien und Persönlichkeiten. Ein strategisches Ziel der Bauhaus-Universität Weimar ist die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlich-künstlerischen/akademischen Bereich. Die Bauhaus-Universität Weimar bittet daher Wissenschaftlerinnen, Gestalterinnen und Künstlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewerbung, mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen, richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer B+U/DMP-02/26 bis zum 1. April 2026 an:

Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bau und Umwelt
FIB / WdB – Betriebsleitung
Herrn Dr. Thomas Baron
Coudraystraße 11 b
99421 Weimar

E-Mail: thomas.baron@uni-weimar.de

Hinweise zum Datenschutz
Bitte beachten Sie, dass bei einer unverschlüsselten Kommunikation per E-Mail die grundsätzliche Möglichkeit besteht, dass die an der Übertragung beteiligten Stellen die Inhalte der Nachricht zur Kenntnis nehmen können. Da der verschlüsselte Empfang Ihrer E-Mail seitens der Bauhaus-Universität Weimar nicht gewährleistet werden kann, weisen wir darauf hin, dass Sie die Bewerbung auch auf postalischem Weg an die oben genannte Adresse schicken können. Bei der Übermittlung Ihrer Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form gilt Ihre Zustimmung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schädliche Codes, Viren und Spams zu überprüfen, die erforderlichen Daten vorübergehend zu speichern sowie den weiteren Schriftverkehr (unverschlüsselt) per E-Mail zu führen. Die weiteren Hinweise zum Datenschutz gemäß Art. 13 EU-Datenschutzgrundverordnung (EUDSGVO) finden Sie unter: »Hinweise zum Datenschutz für Bewerberinnen und Bewerber« auf unsere Internetseite unter https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/datenschutz